Clubausflug der Vol Liber nach Scuol vom 12. bis August 2011 - Dienstag, 16. August 2011
Auch Grischnis waren mit dabei!
Markus H., Marco. S., Ivan & Sabine D. mit Familie und ich nahmen als Doppelclubmitglieder am Clubausflug der Vol Liber teil. Wir übernachteten in der neuen Jugendherberge in der Nähe des Bahnhofes und des Landeplatzes. Eine gute Wahl, die wir gerne weiter empfehlen können!
Am Freitag grillte die lustige Runde nach dem Fliegen am Campingplatz in Scuol. Einige liessen den Abend anschliessend noch in einer Bar in Scuol ausklingen, was zumindest der eine oder die andere am nächsten Tag zu spüren hatte.
Der Samstag erwies sich als herrlicher Flugtag. Beinahe geschenkt konnte man fast überall aufdrehen, sodass fast alle die super Bedingungen nutzten, um die ganze Krete abzufliegen. Unter anderen gelang unserem Alf ein super Flug. Da wir den Abend im gemütlichen Crusch Alba in S'carl geplant hatten, flog er gleich direkt zum Apèro ein.
http://www.xcontest.org/switzerland/en/flights/detail:alf/13.8.2011/09:09
Einer der Vol Liber, dessen Namen wir hier lieber nicht nennen, war nicht ganz so entschlossen und machte eine Landung auf einem Ausstellplatz im Val S'carl. Wer das Tal kennt weiss, dass hierfür eine perfekte Ziellandung Voraussetzung ist!-). Andere nutzten den Rest des Nachmittages, um sich im Freibad Scuol zu erfrischen.
Am Sonntag gab es für die meisten von uns noch einen kleinen Gleitflug, da aufgrund der Föhnprognose niemand richtig Lust hatte aufzudrehen. Es war ein super Anlass, an welchem der Spassfaktor und die Geselligkeit im Vordergrund standen! Wir teilnehmenden Vol Liber/Grischnis haben ihn sehr genossen und bedanken uns nochmals herzlich bei Gieri M. für die tolle Organisation! (cbu)










Weitere Fotos unte: http://www.gc-grischa.ch/Fotogallerie/tabid/123/Default.aspx?album=2d1e605f-3e4d-4d8c-ad9f-6771f17a0c9a
Und hier noch ein Link zum Video von Marc: http://www.vol-liber-grischun.ch/Gallery/Videos/tabid/619/Default.aspx
SM Disentis 11. - 14. August 2011 - Dienstag, 16. August 2011
Wir hatten 4 fliegbare Tage in Disentis. Martin Scheel wählte die Routen sehr geschickt, entsprechend dem jeweiligen Wetter aus.
Am ersten Tag startete das Rennen 5 km östlich des Startplatzes. Wir hatten eine Stunde Zeit, um uns zu positionieren, möglichst mit maximaler Höhe und so nahe am Startzylinder wie möglich. Anfangs war ich recht gut dabei. Zuerst mussten wir 10 km Richtung Sedrun düsen, dann maximale Höhe machen und das Rheintal, sowie das Tal zum Lukmanier überqueren. Alle kamen dort knapp an, ich noch etwas knapper, aber ziemlich alle fanden schlussendlich den rettenden Pfupf, der uns über den Piz Muraun half. Die grosse Pilotengruppe hatte ich aber verloren, weil ich von zu tief hoch drehen musste. Hinter dem Piz Muraun liegt das Val Sumvitg mit der berühmten Greinaebene zuhinterst. Das Tal mussten wir queren und den Wendepunkt auf einem Gipfel holen. Der nächste WP war die Alp Schlans ob Trun für die wir das Rheintal wieder queren mussten. Die riesen Flanke oberhalb Trun hat normalerweise eine Hammerthermik, doch eine Abschattung machte das Steigen etwas mühsam. Plötzlich aber ging es blitzschnell auf über 3000m und ich hatte kurz eine super Aussicht ins Glarnerland und auf den Tödi. Leider hatte ich nicht lange Zeit rum zu glotzen, denn die Uhr lief weiter und wir mussten noch nach Vals. Das ging ganz gut, wieder durch das Val Sumvitg, dort maximale Höhe machen und über das Val Lumnezia flitzen, um an der, von der Nachmittagssonne schön beschienenen Flanke des Piz Aul auf zu drehen. Zum Glück hatte der Wendepunkt Vals einen Radius von 3km. Dadurch mussten wir vom Piz Aul nur ein paar hundert Meter Richtung Vals ins Lee fliegen und hatten den WP im Kasten. Zurück gings gegen den mässigen Westwind erst gut voran, doch beim Übergang zur Greinaebene kam ich voll in eine Düse und stand kurz darauf knapp hinter dem Pass am Boden. Es war eine unschöne Landung, von der man lieber nicht spricht. Jetzt blieb mir halt nur mein Schirmchen zu schultert und rund 100m über den Pass zu laufen, um wieder zu starten. So konnte ich wenigstens fliegend nach Disentis heim und musst nicht Stunden lang Postauto und RhB fahren. Aber ich hatte den Lauf nicht fertig geflogen.
Der nächste Tag brachte einen kürzeren Task mit Landung in Ilanz, weil von Westen her Bewölkungsaufzug angesagt war. Am Start war ich zu spät an der besten Ausgangsposition und musste den Cracks wieder mal hinterher schauen. Doch dann war ich gut am aufholen bis wir von Brigels nochmals zurück zur Alp Schlans mussten. Da war in dem Moment, als ich dort ankam alles abgeschattet und ich konnte grad noch den Wendepunkt holen, war danach aber zu tief, um mich in die Sonne zu retten. Die Sonne kam wieder, als ich im Landeanflug auf Trun war. Super! Wieder ein nicht zu Ende geflogener Task.
Der 3. Tag, der Samstag, sollte etwas NW- windig werden und die Basis war tiefer als die beiden Vortage. Martin entschied sich für einen lokalen zickzack Task mit einer Querung an den Piz Muraun und zurück. Voller Euphorie war ich am mit heizen bis nach der Talquerung wo ich wieder mal zu tief ankam. Dieses Mal fand keine Thermik mehr über Curaglia und musste dort mit 8 anderen Piloten zusammen landen. Auch dieses Rennen nicht im Ziel! Das wird langsam peinlich für einen halb Einheimischen!!!
Am letzten Tag war eine Kaltfront auf den Abend prognostiziert und in deren Vorfeld noch eine leicht Föhntendenz. Wir versuchten nochmals eine Strecke Disentis, Val Somvitg, Siat und zurück nach Trun zu fliegen. Am Start warich voll vorne dabei, hatte dann aber grosse Mühe, den zweiten WP zu holen weil ich zu tief ankam. Beim dritten Mal anfliegen war ich endlich über dem Punkt und all meine Kollegen waren kaum noch zu sehen. Ich dachte schon ans Aufgeben, doch die Sonne kam nochmals durch und ich fand weit draussen im Tal konstantes Steigen und liess mich vom Südwestwind das Rheintal runter schieben. Die anderen waren wegen grosser Abschattungen blockiert, sodass ich das Feld von hinten aufrollen konnte und einen Grossteil der Piloten überholen konnte. Über Brigels hatte ich den Spitzenpulk wieder eingeholt und wir holten den Wendepunkt und machten uns auf den schwierigen Rückweg nach Trun. Der Westwind hatte in der Zwischenzeit stark zugenommen und vom Oberalp her sah man recht schwarze Wolken auf uns zukommen. Noch rechtzeitig kam das SMS von Martin, das das Rennen abgebrochen würde. So landete ein Grossteil der Piloten in Tavanasa.
Durch meinen 17. Platz am letzten Tag, konnte ich meinen Schlussrang immerhin auf den 39. Platz verbessern. Die SM 2011 in Disentis war ein Super Anlass weil wir jeden Tag einen schönen Flug machen konnten. Der thermiksichere und Nordwind geschützte Talkessel von Disentis ist sehr geeignet zum Fliegen. Speziell an der SM2011 war, dass alle Piloten mit Serienklasse Schirmen antreten mussten, was die Unterschiede der Resultate wohl etwas verringert hat.
Aber gewonnen haben trotzdem die üblichen Gewinner, Stef. Wyss und Regula Strasser. Das zeigt wieder, dass der Pilot und nicht der Schirm der Hauptfaktor beim Fliegen ist. Diese Typen fliegen einfach super.
Offizieller Bericht mit Bildern: www.gssm.ch
Gruss, jogi
1. August auf der Gotschna - Dienstag, 2. August 2011
Samstag 30.07.2011 - Grischnis am Gotschna Grat - Samstag, 30. Juli 2011
Einladung vom Gleitschirmclub Kandersteg! - Donnerstag, 21. Juli 2011
Super Bedingungen in Klosters - Montag, 4. Juli 2011
Sommerflug vom Skitourenberg Fadeurer - Dienstag, 28. Juni 2011
Saisoneröffnung Flumserberg 25./26. Juni mit GC Spitzmeilen - Samstag, 25. Juni 2011
Der GC Spitzmeilen organisierte vergangenes Wochenende zur Saisoneröffnung Fliegen von den Flumserbergen!
Die Spitzmeiler haben sich richtig ins Zeug gelegt und es war für alles gesort was das Fliegerherz begehrt ( gute Stimmung, Parkplätze, Transport zur und mit der Flumserbahn, Festbeiz am Landeplatz).
Auch drei Grischnis (Tom, Peter Steiner und Ursi und Ferdi Wachter) und Gabi P., die erst kürzlich ihren Austritt von den Grischnis bekannt gegeben hat, wurden am Anlass gesichtet!
Hier noch der Link für mehr infos: http://www.gc-spitzmeilen.ch/




X-ALPS 2011 - Dienstag, 14. Juni 2011
In wenigen Wochen startet in Salzburg das X-ALPS 2011, das wohl spannendste Gleitschirm-Race der Gegenwart.
Viele von uns werden sicher wieder tagelang das Rennen live am Computer mitverfolgen und mitfiebern.
Ob es vielleicht diesmal ein Nichtschweizer schafft, als erster Pilot Monaco zu erreichen - wer weiss ?
Angesichts der bestens vorbereiteten Schweizer Piloten Chrigel Maurer, Alex Hofer und Martin Muller wird es bestimmt nicht einfach sein, die drei Spitzenathleten zu schlagen.
Übrigens: Wer sich persönlich ein Bild vom Team Maurer und Team Hofer machen will, besucht am 7. Juli 2011 die Teamvorstellung im Kongress-Saal in Grindelwald. Details dazu im nächsten Swissglider und in wenigen Tagen auf www.jungfrau-taechi.ch
Spektakuläre Stahlseilrutsche in Leogang eröffnet: - Donnerstag, 9. Juni 2011
Eine wahre Geschichte darüber, dass Fliegen süchtig macht! - Mittwoch, 1. Juni 2011
Bericht von Jogi E. aus Britannien und vom Kurzbesuch in den Alpen.
Im Mai hatte es sich ergeben, dass wir zwei Wochen Zeit hatten, die Insel zu erforschen. Wir starteten bei regnerisch- windigem Wetter mit Gleitschirmen und Poppiausrüstung Richtung Süd- West. (Hampshire,- Dorset,- Devon und Somerset) Das recht grosse Auto war voll! Nach drei Tagen war das Wetter immer noch gleich. Zum fliegen zu windig und zu nass. Schöne Steilküsten zum Soaren und Grashügel gibt es da tausende, nur man nehme sich in Acht vor „privat Properties“. Eigentum ist hier im Süden der Insel noch heiliger als in der Schweiz. Man muss bei jedem Fluggebiet zuerst in Erfahrung bringen, welcher Club zuständig ist, dort Mitglied werden und sich instruieren lassen, um fliegen zu dürfen. (Ich werde schon wieder aggressiv, wenn ich darüber schreibe! „Die spinnen, die Engländer“ hat schon Obelix gesagt!)
Daher sind wir bei der ersten Hoffnung auf besseres Wetter Richtung Wales hoch gefahren, wo die Bedingungen einfacher sind. Hier wäre man freier, aber das Wetter ist dafür auch etwas rauer, da die Hügel höher sind. An einem schönen Sandstrand, Nähe Swansea, mit einem 80m hohen Hügel hinten dran konnte ich eine Stunde soaren, alleine, weil es der Flugschule zu windig war. Später kamen noch zwei Deltas raus und waren auch nicht viel schneller als ich. Es hat gut getan, doch am meisten gefreut hat sich unsere Jara, als ich neben ihr und Reta am Strand gelandet bin.
Anschliessend waren wir noch eine Woche in Schottland, wo man überall starten dürfte, wenn der Wind einmal weniger stark als mit 60kmH blasen würde. Und schöne Hügelzüge hätte es da, unglaublich. Auch Streckenflüge soll man da machen können, nur weiss ich nicht wie. Nein, wir hatten einfach wieder Pech. Dafür hat Jara in der Woche grosse Fortschritte im Laufen gemacht.
Und dann kam das letzte Maiwochenende, wo Reta frei hatte. Der Wetterbericht war schrecklich! Ich bin fast in eine Depression gefallen und hab den ganzen Samstagvormittag im Internet geschaut, wie schön es in den Alpen ist. Nach einer kurzen Absprache mit Reta und mit ihrem Einverständnis, habe ich angefangen nach Flügen zu suchen und bin noch am Samstagabend mit Swiss für 165.- GBP (retour!) nach Zürich geflogen. Dort musste ich am Flughafen in einem Hotel übernachten, weil man um 23Uhr nicht mehr weit kommt.
Am Sonntagmorgen ging es Richtung Riederalp im Wallis, mit dem Ziel, nach Graubünden rüber zu fliegen. Etwas kaputt von der Reise und der kurzen Nacht bin ich das Goms hoch geflattert und dann leider in Gletsch, am Fusse des Rohnegletschers gelandet worden. Die Geduld, um genug Höhe zu machen fehlte mir, aber auch meine Konzentration war nicht voll vorhanden.
Dann komm ich zur Postautohaltstelle und sehe, dass das erste Posti erst im Juni über die Furka fährt. Ich hätte nach Oberwald fahren müssen um dort einen Zug Richtung Andermatt- Disentis Chur zu nehmen. Nach all der Reiserei hat es mich grausam angeschissen, nochmals 6 Stunden im Touristenzügli rumzusitzen und den geduldigeren Kollegen zuschauen zu müssen, wie sie oben durch flattern. Zum Glück entdeckte ich ein Bündner Auto, das bei der Beiz parkiert hatte. Als die Leutchen raus kamen, hab ich sie angesprochen und sie haben mich tatsächlich bis Reichenau mitgenommen. Die Reise dauerte nur 3 Stunden bis Maienfeld. Huara guat!!!!
Am Montag durfte ich nochmals fliegen gehen, da wegen einem Feiertag in London meine Tochter noch einen Tag in der Obhut meiner Lieben Frau war. Mit Stefan fuhr ich auf’s Fanaser Eggli. Wenn es nicht so heiss und sonnig gewesen wäre, hätte ich mich da oben wieder wie in Schottland gefühlt. Am frühen Morgen Wind von Westen und zwar so stark, dass die Thermik sich nicht entwickeln konnte. Stefan ging laufen und ich machte ein Flügli nach Schiers mit einer Landung die recht turbulent war. Irgendwie war es halt doch föhnig. Und danach musste ich mich wieder auf den Weg nach London machen. Es war ein anstrengendes, aber schönes Wochenende und hat gut getan, obwohl ich wegen dem Böldsinn fast ein schlechtes Gewissen gehabt hätte. Jetzt kann ich wieder bis Ende Juli in London aushalten.

(Bild vom Rückflug über Frankreich)
Paragliding Testival 2011 in Kössen 2. - 5. Juni 2011 - Dienstag, 24. Mai 2011
02.06.11
Super Paragliding Testival 2011
02.-05.06.2011
Kössen, Oesterreich
(Verschiebedatum: 11.-13.06.2011)mehr
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